Podcastcover: Einfach mal laut sein – Renate über Jodeln, Freiheit und innere Räume
Talgeschichten · Podcast

Jodeln: Warum laut sein manchmal der wichtigste Schritt ist

Was passiert, wenn man sich traut, laut zu sein? In dieser Folge spreche ich mit Renate Winklmüller, die Menschen mit in die Berge nimmt – und sie dort zum Jodeln bringt. Nicht für die perfekte Technik, sondern für etwas, das oft viel tiefer geht: Mut, Befreiung und das gute Gefühl, wieder bei sich selbst anzukommen.

Es ist ein Gespräch über Stimme, Loslassen und über die Erfahrung, dass man nicht musikalisch sein muss, um sich selbst mehr Raum zu geben.

August 2025 Gast: Renate Winklmüller Kategorie: Jodeln & Freiheit

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Warum Jodeln oft weniger mit Technik zu tun hat als mit Loslassen

Renate Winklmüller spricht in dieser Folge nicht einfach über Jodeln als Tradition oder musikalische Form. Es geht um etwas, das tiefer sitzt: um die eigene Stimme, um Mut und um die Erfahrung, dass Klang Menschen verändern kann.

Gerade für Menschen, die lange eher leise waren, kontrolliert funktioniert haben oder sich selbst nicht viel Raum gegeben haben, kann so ein Moment überraschend stark sein. Nicht weil plötzlich alles perfekt klingt, sondern weil etwas aufbricht.

Genau das macht diese Folge so besonders: Sie erzählt von innerer Befreiung, ohne pathetisch zu werden, und zeigt, warum die Berge manchmal genau der richtige Ort sind, um wieder bei sich selbst anzukommen.

Was in diesem Gespräch hängen bleibt

1

Jodeln als Form des Loslassens

Renate zeigt, warum es beim Jodeln oft nicht zuerst um Können geht, sondern um den Moment, in dem man sich erlaubt, hörbar zu werden.

2

Die eigene Stimme finden

Man muss nicht musikalisch sein, um Zugang zur eigenen Stimme zu bekommen. Gerade darin liegt eine der stärksten Botschaften dieser Folge.

3

Freiheit, die man körperlich spürt

Wenn in den Bergen plötzlich alles weit wird und der Klang Raum bekommt, entsteht etwas, das viele lange vermisst haben: innere Weite.

Mut, Klang und die Momente, in denen man wieder bei sich ankommt

Renate erzählt in dieser Folge sehr klar, warum Jodeln für sie weit mehr ist als eine musikalische Technik. Es geht nicht darum, etwas sauber vorzuführen oder möglichst beeindruckend zu klingen, sondern darum, Menschen in einen Kontakt mit sich selbst zu bringen, den sie im Alltag oft verloren haben.

Besonders stark ist das Gespräch dort, wo es um Menschen geht, die sich lange zurückgenommen haben. Um diejenigen, die eher leise geworden sind, sich nicht zeigen wollten oder das Gefühl hatten, ihre Stimme müsse sich anpassen. Genau dort setzt Renates Arbeit an – nicht über Druck, sondern über Erfahrung.

In den Bergen, mit Weite um sich herum und ohne den Lärm des Alltags, bekommt Klang plötzlich eine andere Qualität. So wird Jodeln hier zu etwas, das mit Freiheit, Präsenz und inneren Räumen zu tun hat – und genau deshalb weit über Folklore hinausgeht.

Warum diese Folge eigentlich nicht nur vom Jodeln handelt

Wer nur das Wort Jodeln liest, kann diese Folge leicht unterschätzen. Genau das ist vermutlich auch der Grund, warum sie auf den ersten Blick weniger Aufmerksamkeit bekommt als andere Gespräche. Dabei geht es hier eigentlich um etwas, das viel mehr Menschen betrifft: um Mut, Selbstkontakt und die Erlaubnis, Raum einzunehmen.

Für mich ist das eine der still unterschätzten Folgen im Podcast. Nicht, weil sie besonders laut wäre, sondern weil sie etwas anspricht, das viele kennen: das Bedürfnis, sich nicht länger klein zu halten. Und genau deshalb passt sie sehr gut zu Talgeschichten.