950 Jahre Bayrischzell, und die Familie Röpfl hat sie gestern zum Klingen gebracht.
Volksmusik-Abend im Prälatensaal vom Klosterhof zur Post, rund 60 Zuhörer, der Saal fast voll. Martina Röpfl hat durch die lange gemeinsame Geschichte von Bayrischzell und dem Kloster Scheyern geführt, von den ersten Siedlern über die Scheyerer Mönche, die Bauern und die Sommerfrische bis zum König am Wendelstein und zum Bau der Eisenbahn. Dazwischen Musik, die genau hierher gehört: die Röpfl Geigenmusi, der Röpfl Familiengsang, Maria Wörndl an der Ziach und Lisi Röpfl an der Harfe.
Am Ende wollte das Publikum nicht gehen, also gab es noch eine Zugabe.
Vier kurze Ausschnitte aus dem Abend. Wer nicht dabei war, bekommt hier wenigstens 90 Sekunden davon.
Danke an die Familie Röpfl und an den Klosterhof zur Post.
Seit heute hat die Geitauer Alm eine Kapelle. Auf 1.330 Metern, unterhalb der Aiplspitz.
Geweiht hat sie Abt Markus Eller vom Kloster Scheyern, im Jubiläumsjahr 950 Jahre Bayrischzell. Aus seiner Predigt:
„Mit dieser Kapelle hier auf der Geitauer Alm geben wir Gott bewusst Raum. Dass Menschen das spüren, wenn sie dort hineingehen, wenn sie dort verweilen oder wenn sie einfach von hier aus in die Weite schauen.“
Heute wurde auf rund 1.330 Metern Höhe die neue Kapelle des Klosters Scheyern eingeweiht. Ich war oben dabei und habe euch einige Eindrücke von der Einweihung mitgebracht. Den Gottesdienst mit Altarweihe feierte Abt Markus Eller, musikalisch begleitet von der Bayrischzeller Blasmusik.
Die Kapelle ist anlässlich des 950-jährigen Jubiläums von Bayrischzell entstanden. Denn die gemeinsame Geschichte reicht weit zurück: 1076 gründete Gräfin Haziga im heutigen Bayrischzell ein Kloster. Nach mehreren Umzügen fand die Gemeinschaft 1119 ihren Sitz in Scheyern.
Mit ihren Natursteinmauern und dem Schindeldach aus Lärchenholz fügt sich die neue Kapelle in die historischen Almgebäude ein. Ein Ort für Gebet, Begegnung und eine stille Pause unterwegs in unseren Bergen.
Ein herzliches Dankeschön an die Klostergemeinschaft Scheyern, die Bayrischzeller Blasmusik, die Bergwacht Leitzachtal und alle Helferinnen und Helfer, die zu diesem schönen Tag beigetragen haben. Danke auch an alle, die im Hintergrund mit angepackt und diese besondere Feier möglich gemacht haben! 🙏
Hier kommen meine Bilder von diesem besonderen Tag im Bayrischzeller Jubiläumsjahr. 📷
Noch bis 4. September läuft die 72. Kunstausstellung Bayrischzell im Pfarrzentrum St. Margareth.
Was hier hängt, hat eine Auswahl hinter sich. Eine unabhängige Jury aus drei Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikern sichtet alle Einreichungen und nimmt von rund 200 Arbeiten 100 in die Ausstellung auf. Zu sehen sind Malerei in Acryl, Aquarell und Öl, Grafik, Foto- und Videokunst, Plastiken aus Stein, Bronze, Holz und Ton, dazu Collagen und Objektkunst. Von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region und von weiter her.
Die Ausstellung gibt es seit 1952, damit gehört sie zu den ältesten der Region.
Und heuer gibt es noch etwas dazu: Im Foyer ist eine Sonderausstellung über Gräfin Haziga zu sehen, anlässlich der 950-Jahr-Feier. Auf ihr Umfeld geht die Gründung des Ortes zurück, als 1076 zwei Einsiedler hier eine Zelle mit Kirchlein errichteten. Der Zutritt zum Foyer ist kostenfrei.
Geöffnet Montag bis Samstag von 13 bis 18 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 11 Uhr.
Urlaub daheim. Und wo fängt man da an, wenn nicht am Wendelstein?
Am ersten Urlaubstag bin ich gleich rauf und habe ein paar Sommeraufnahmen mitgebracht. Klar, die ganz große Fernsicht gibt es eher im Herbst, wenn die Luft klarer ist. Dafür hat der Sommer oben seinen eigenen Charme: grüne Almen, Wolkenkino und das Gefühl, dass das Tal ganz weit weg ist.
In den nächsten Wochen nehme ich euch einfach mal mit zu den Ausflugszielen hier in der Gegend. Ohne Reihenfolge, ohne Ranking, einfach so, wie es sich ergibt. Den Anfang macht eben der Klassiker.
Wann warst du zuletzt oben am Wendelstein, und wie: Zahnradbahn, Seilbahn oder zu Fuß?
Ein paar Ecken bei uns im Dorf. Manche davon hast du schon oft gesehen, ohne je hier gewesen zu sein. 😉
Ich probiere gerade etwas aus und biete meinen eigenen Filmspaziergang an. Acht Stationen, rund eine Stunde, zu Fuß durchs Dorf, mit jemandem, der hier wohnt. Ob das überhaupt jemand will, weiß ich noch nicht. Mal schauen, was daraus wird.🤷
Noch ein paar Schnappschüsse vom Heimatabend im Kurpark von Bayrischzell. Dieser Heimatabend im Freien ist immer etwas ganz besonderes im Veranstaltungskalender von Bayrischzell.
Herzlichen Dank an alle die mitgemacht haben und alle die gekommen sind.
Manchmal sieht jemand von außen klarer, was wir hier jeden Tag vor der Nase haben.
Thorsten Sleegers ist RTL-Reporter bei Punkt 12 und macht selbst Podcasts vom Niederrhein. Wir haben uns am Tannerfeld auf eine Bank gesetzt und über unser Tal geredet. Was er über die Alpen und die Region sagt, ist mir hängengeblieben. Das Ursprüngliche, die Ruhe, das Gefühl, dass hier die Welt noch in Ordnung ist.
Danke Thorsten, dass du dir die Zeit genommen hast.
Seinen Podcast Frisch und Verwurzelt, Hofgeschichten vom Niederrhein, findest du überall, wo es Podcasts gibt.
Voran die Gebirgsschützenkompanie Bayrischzell, dahinter der Skiclub Bayrischzell, Bergwacht Leitzachtal, die Freiwillige Feuerwehr Bayrischzell und die Feuerwehr Geitau, dazu die Musikkapelle Fischbachau, Feuerwehr Fischbachau. Noch einmal Fahnen, Tracht und Blasmusik quer durchs Dorf.
Merci an alle, die mitgezogen sind, und ein besonderes Dankeschön an die Fischbachauer und Elbacher Abordnungen (Gebirgsschützen Elbach und Trachtenverein Elbach) und die Musikkapelle Fischbachau, die extra zu uns gekommen sind.
Der große Festzug zum 950-Jahr-Jubiläum, und diesmal waren so viele dabei wie lange nicht. Ganz vorne die Musikkapelle Bayrischzell, dahinter der Konvent aus dem Kloster Scheyern und Gäste aus Politik und Wirtschaft, dann der Trachtenverein Bayrischzell, Arbeiterverein und Veteranenverein.
Teil 2 mit den Gebirgsschützen und ab der Musikkapelle Fischbachau kommt in Kürze, bleibt dran.
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